TRMC Raum-Klima-Sensor (RKS)


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Mit Feuchtesensor sinkt die Schutzart von IP 65 auf IP 63. Der Feuchtesensor braucht Luftbewegung: mindestens 1 m/s am Stromausgang, 0,5 m/s am Spannungsausgang.

Die vollständigen Daten der Messumformer stehen in den eigenen Datenblättern TAP2L und TMRO.

Die Anzeige arbeitet nur von 0 bis +80 °C.

Bei „mit Angabe“ ist der gewünschte Bereich bei der Bestellung anzugeben.

Die Merkmalsleiste des Datenblattes schreibt 24 VDC, der Bestellschlüssel 24 … 30 VDC; maßgeblich ist der Schlüssel.

Aluminium-Druckguss, RAL 9006 weißaluminium.

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Beschreibung

Der TRMC ist ein Raum-Klima-Sensor für Temperatur und relative Feuchte, Herstellertyp Müller RKS.

Er sitzt an der Wand, fasst zwei Messgrößen in einem Aluminiumgehäuse zusammen und zeigt sie vor Ort an – gebaut für Kühlanlagen auf Schiffen, für Kühlräume und für die Haustechnik. Das Gehäuse ist ein aluCase AC092 mit 160 × 90 × 60 mm aus Aluminium-Druckguss, maximal 1,1 kg schwer; angeschlossen wird über Schraubklemmen bis 2,5 mm² und drei Kabelverschraubungen M16x1,5. Die Schutzart beträgt IP 65 ohne und IP 63 mit Feuchtesensor, der hinter einem Filter aus PTFE sitzt.

Wo sonst zwei Geräte an die Wand kommen, sitzt hier eines: Messumformer und Anzeige sind keine Zubehörteile, sondern Stellen des Bestellschlüssels. Die Anzeige ist 4-stellig und 7-Segment, 8 mm hoch, ihr Bereich von -999 … 9999 Digit programmierbar.

Die Temperatur messen 1× oder 2× Pt100 in 2-, 3- oder 4-Leiter-Schaltung in den Klassen B, A, B 1/2 DIN und B 1/3 DIN, das Schutzrohr besteht aus Edelstahl 1.4571; der Feuchtesensor erfasst 0 … 100 % rF mit ±2 % rF von 5 … 95 % rF bei 10 … 40 °C. Die beiden Messgrößen gehen getrennte Wege: Die Feuchte tritt unmittelbar als 4 … 20 mA, 0 … 10 V oder 2 … 10 V aus, für die Temperatur ist ein Messumformer TAP2L oder TMRO wählbar. Versorgt wird das Gerät mit 24 … 30 VDC; Grenzwertkontakte nennt das Datenblatt nicht.

Vor der Bestellung beachten: Mit dem Feuchtesensor sinkt die Schutzart von IP 65 auf IP 63 – der PTFE-Filter muss Luft durchlassen, die Ausführung mit Feuchte ist also nicht mehr strahlwassergeschützt. Der Feuchtesensor braucht Luftbewegung: mindestens 1 m/s quer zum Sensor am Stromausgang und 0,5 m/s am Spannungsausgang, in stehender Luft ist die Messung nicht zugesichert. Beim Messbereich widerspricht sich die Quelle: Merkmalsleiste -40 … +80 °C, Datentafel des Temperatursensors -50 … +100 °C – der kleinere Wert ist der sichere; die Anzeige arbeitet nur von 0 bis +80 °C. Auch die Versorgung steht zweimal verschieden im Blatt: Merkmalsleiste 24 VDC, Bestellschlüssel 24 … 30 VDC – wir führen den Wert des Schlüssels. Das Schutzrohr ist mit 1.4571 belegt, aber nicht bemaßt; Länge und Durchmesser sind anzufragen. Langzeitdrift und Kalibrierintervall des Feuchtesensors sind ebenso wenig dokumentiert wie ein CE-Zeichen und ein Explosionsschutz.

Vorteile auf einen Blick

  • Temperatur und relative Feuchte in einem Gerät
  • Feuchte 0 … 100 % rF, ±2 % rF von 5 bis 95 % rF
  • 1× oder 2× Pt100, Klassen B bis B 1/3 DIN, Messbereich -40 bis +80 °C
  • Getrennte Ausgänge, Feuchte als 4 … 20 mA, 0 … 10 V oder 2 … 10 V
  • Anzeige 7-Segment, 4-stellig, 8 mm, -999 bis 9999 Digit
  • Alugehäuse 160 × 90 × 60 mm, maximal 1,1 kg, IP 65 – mit Feuchtesensor IP 63

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