DMS-Messverstärker als OEM-Platine
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DMS-Messverstärker als OEM-Platine. Verstärkerplatinen für DMS-Vollbrücken zum Einbau in eigene Geräte und Sensoren. Bestellen Sie die Platine gemeinsam mit einer Wägezelle oder einem Kraftaufnehmer, montieren, konfigurieren und kalibrieren wir beides für Sie. Sie erhalten eine fertige Messkette, die in Ihrer Einheit anzeigt und mit Protokoll dokumentiert ist.
DMS-Messverstärker als OEM-Platine: Platine und Sensor als fertige Einheit
Eine Verstärkerplatine allein ist ein Halbzeug. Bis daraus ein brauchbarer Messwert wird, sind mehrere Schritte nötig: mechanische Befestigung, Verdrahtung der Brücke, Einstellung des Empfindlichkeitsbereichs auf den Kennwert der Zelle, Nullpunktabgleich, Skalierung auf die Nennlast und schließlich die Kontrolle mit Prüfgewichten.
Diese Schritte übernehmen wir. Bestellen Sie die Platine gemeinsam mit einer Wägezelle oder einem Kraftaufnehmer, liefern wir die Kombination montiert, konfiguriert und kalibriert. Der Sensor zeigt dann Kilogramm oder Newton, nicht Millivolt, und Sie bekommen das zugehörige Protokoll dazu.
Warum die Kalibrierung als Kette genauer ist
Sensor und Elektronik haben jeweils eigene Abweichungen. Kalibrieren Sie beide getrennt, addieren sich diese Fehler im zusammengebauten Zustand. Kennlinienabweichung der Zelle, Verstärkungsfehler und Nullpunktversatz der Platine wirken alle auf denselben Ausgangswert.
Wird die Kette dagegen als Ganzes kalibriert, also die reale Kombination aus genau dieser Zelle und genau dieser Platine, geht in das Ergebnis nur noch der verbleibende Gesamtfehler ein. Das ist messtechnisch der sauberere Weg und in der Praxis meist eine deutlich bessere Genauigkeit, als die Summe der Einzeldatenblätter erwarten ließe. Auf Wunsch kalibrieren wir nach ISO 17025 in unserem eigenen Labor.
Was das in Ihrer Fertigung spart
Für Serienhersteller ist das weniger eine Genauigkeits- als eine Prozessfrage.
Ohne diesen Service brauchen Sie in der eigenen Fertigung einen Montageplatz, eine Abgleichvorrichtung mit Prüfgewichten, geschultes Personal und einen dokumentierten Prüfschritt je Gerät. Bei kleinen und mittleren Stückzahlen steht dieser Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen, und er bindet ausgerechnet die Leute, die Sie an anderer Stelle brauchen.
Mit vormontierter und kalibrierter Messkette wird daraus ein Einbauteil mit einer Artikelnummer. Wareneingang, Einbau, fertig. Das reduziert außerdem die Fehlerquellen, die in der Serienfertigung typischerweise auftreten, also vertauschte Brückenadern, falsch gesetzter Empfindlichkeitsbereich und vergessener Nullpunktabgleich.
So läuft die Bestellung
- Sensor wählen. Bauform und Nennlast aus unserem Programm, oder Ihre Sonderbauform aus der kundenspezifischen Fertigung.
- Ausgangssignal festlegen. Welches Signal Ihre Steuerung oder Ihr Gerät erwartet.
- Einheit und Messbereich nennen. In welcher Einheit soll der Endwert liegen, und welcher Wert entspricht dem Ausgangsendwert.
- Einbausituation beschreiben. Wo soll die Platine sitzen, welcher Bauraum steht zur Verfügung, welche Kabellänge wird gebraucht.
- Wir bauen, stellen ein und kalibrieren. Sie erhalten die Einheit mit Kalibrierprotokoll.
Bei wiederkehrendem Bedarf legen wir die Konfiguration als Variante an. Nachbestellungen kommen dann identisch eingestellt, ohne dass Sie die Parameter erneut nennen müssen.
Was Sie uns nennen sollten
- Kennwert der Zelle in mV/V und Brückenwiderstand, falls Sie den Sensor beistellen
- Nennlast und gewünschter Anzeigebereich
- Ausgangssignal und Versorgungsspannung Ihres Geräts
- Bauraum und gewünschte Befestigung der Platine
- Temperaturbereich am Einbauort der Elektronik
- Stückzahl und geplanter Jahresbedarf
Wenn die Elektronik in den Sensor soll
Braucht es keine separate Platine, sondern einen Sensor mit bereits integrierter Elektronik, ist das ebenfalls möglich. Dann sitzt die Auswertung im Sensorgehäuse und Sie erhalten ein Gerät mit einem Kabel. Für digitale Anbindung finden Sie das bei den Wägezellen mit IO-Link, für analoge Signale bauen wir es auf Anfrage.
Umgekehrt gilt: Ist es am Einbauort sehr heiß oder muss der Sensor selbst besonders kompakt bleiben, ist die getrennte Bauweise mit abgesetzter Platine der bessere Weg, weil die Elektronik dann nicht der Sensorumgebung ausgesetzt ist.
Weitere Möglichkeiten
Wird direkt am Bauteil gemessen statt mit einem fertigen Aufnehmer, applizieren wir die Dehnungsmessstreifen und stimmen Platine und Applikation aufeinander ab. Passt keine Standardplatine zu Ihrer Anforderung, entwickeln wir die Messelektronik nach Ihren Vorgaben.
Allgemeine Hinweise zu Auswahl, Dokumentation und Integration von OEM-Baugruppen finden Sie in der Übersicht OEM-Platinen und Messverstärker-Module.
Schicken Sie uns Ihre Anforderung, dann bekommen Sie einen konkreten Vorschlag mit Preis und Lieferzeit.













