







Häufige Fragen
Statisch oder rotierend – welchen Drehmomentsensor brauche ich?
Ein statischer Sensor misst das Reaktionsmoment und sitzt fest zwischen Antrieb und Widerlager. Er ist einfacher und günstiger, taugt aber nur, wenn im Betrieb nichts dauerhaft rotiert. Ein rotierender Sensor sitzt in der Antriebswelle und überträgt sein Signal berührungslos – nötig für Prüfstände, Getriebe und alles, wo während der Drehung gemessen wird.
Warum braucht ein Drehmomentsensor Kupplungen?
Der Sensor soll nur Drehmoment sehen. Fluchtungsfehler, Axialkräfte und Biegemomente aus der Welle verfälschen die Messung und belasten den Sensor mechanisch. Ausgleichskupplungen auf beiden Seiten nehmen diese Anteile auf; ohne sie sind Messfehler und Lagerschäden die Regel und nicht die Ausnahme.
Wie groß soll der Messbereich eines Drehmomentsensors sein?
Wie bei Kraft: das erwartete Maximalmoment sollte bei etwa 70 bis 80 Prozent des Nennmoments liegen. Zu berücksichtigen sind Anfahrmomente und Lastspitzen, die oft ein Mehrfaches des Dauermoments erreichen – ausgelegt wird nach der Spitze, nicht nach dem Mittelwert. Ein zu groß gewählter Sensor nutzt seinen Messbereich nur teilweise und wird dadurch absolut ungenauer.