Beschreibung
PRAK Frontmembran-Drucktransmitter TP8
Der PRAK gibt ein passives Brückensignal von 1 oder 2 mV/V aus – kein aufbereitetes Normsignal; die Empfindlichkeit wird bei der Bestellung gewählt. Die Membran liegt bündig in der Fläche des Flansches: keine Bohrung vor der Messfläche und ein Silikonkabel statt eines Steckers, das Medium darf bis +150 °C haben. Der Messkörper ist ein monolithisches Stück Edelstahl 17-4 PH, vollständig lasergeschweißt und harzvergossen. Der Preis hängt von Messbereich und Empfindlichkeit ab.
Nenndruck über die Auswahl: relativ 10 und 20 bar (Nullpunkt bei Atmosphärendruck), absolut 50, 100, 250, 350, 500, 700 und 1000 bar (Nullpunkt im absoluten Vakuum).
Technische Daten
Ausgang: 1 mV/V oder 2 mV/V · kombinierter Fehler ≤ ±0,50 %, Kennwerttoleranz ≤ ±0,1 %.
Temperatureinfluss: Nullpunkt ≤ ±0,015 %/°C, Kennwert ≤ ±0,015 %/°C. Nullpunktabgleich ≤ ±0,5 %.
Ansprechfrequenz: 15 bis 87 kHz – auch für dynamische Messungen.
Speisung: 1–15 V, maximal 18 V · Eingangswiderstand typisch 420 Ω, Ausgangswiderstand typisch 350 Ω.
Anschluss: Silikonkabel, 3 m – kein Stecker. Die Erdung liegt am Körper des Aufnehmers; die Zeichnung benennt die Aderfarben nicht einzeln.
Temperatur: Betrieb -10 … +150 °C, Lagerung -20 … +150 °C · Schutzart IP65 nach EN 60529.
Prozessanschluss: Flansch, Membran bündig in der Flanschfläche, G 1/4″ Gewinde auf der Rückseite.
Abmessungen: bis 700 bar Flansch Ø 38 mm, Länge 61 mm · bei 1000 bar Flansch Ø 45 mm, Länge 68 mm.
Druckgrenzen: dauerhaft 100 %, zulässig 150 %, Bersten > 300 %, hochdynamisch 75 % des Nenndrucks.
Einsatz und Konformität
Heiße, zähe und faserhaltige Medien – Extrusion, Spritzguss, Asphalt und Lebensmittelverfahrenstechnik, überall dort, wo eine Bohrung vor der Membran zusetzen würde. CE, RoHS und REACH; EN 61326-1 und EN 61010-1; Qualitätssystem nach EN ISO 9001.
Auf Anfrage: Kalibrierschein. Als Option die Empfindlichkeit 1 mV/V oder 2 mV/V.
