TKMA Thermoelement mit Anschlusskopf B (TE-MR1)


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1.4571 (316Ti) gehört zum Standardelement (S), 2.4816 (Inconel 600) zum Mantelelement (M).

1,5 mm nur als Mantelelement (M) in Einschraubbauform (ES), 15 mm nur als Standardelement (S).

Die Maximallänge beträgt 2000 mm.

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Beschreibung

Der TKMA ist ein Thermoelement mit Anschlusskopf B, Herstellertyp Müller TE-MR1.

Gebaut ist er für die feste Anlagenmontage in Rohren, Behältern und Anlagen, wenn die Messstelle eine verdrahtbare Anschlussstelle braucht. Der Anschlusskopf aus Aluminium sitzt über dem Prozess, nimmt einen Keramiksockel mit Anschlusspfosten auf und führt die Leitung durch eine Verschraubung M20x1,5 heraus; am Kopf sitzt der Prozessanschluss M24x1,5, die Schutzart ist IP 54. Das Schutzrohr aus 1.4571 (316Ti) oder 2.4816 (Inconel 600) hält bis 600 °C beziehungsweise 1100 °C, die Nennlängen reichen von 50 bis 1000 mm, die Maximallänge beträgt 2000 mm.

Zwei Bauformen decken beide Befestigungsarten ab: der Einschraubsensor (ES) mit Prozessgewinde am Rohr und der Eintauchsensor (ET), der mit Zubehör befestigt wird; dazu zwölf Schutzrohrdurchmesser von 1,5 bis 15 mm. Beim Mantelelement sind die ersten rund 50 mm ab dem Kopf starr, der Rest biegsam – so lässt sich der Fühler auch ohne geraden Zugang an die Messstelle führen. Als Zubehör nennt der Hersteller Anschlusskabel, Klemmverschraubung und einen Messumformer.

Das Messelement ist ein Thermoelement Typ J (Fe-CuNi) oder Typ K (NiCr-Ni), einfach oder doppelt, als Standardelement oder als Mantelelement. Der Einsatzbereich reicht bei Typ J von -200 … +700 °C, bei Typ K von -200 … +1000 °C; die Grenzabweichung folgt DIN EN 60584-2 Klasse 1 mit ±1,5 °C von -40 … 375 °C und darüber ±0,004|t|. Die Thermospannung steht am Keramiksockel im Kopf, die Prüfspannung beträgt 500 VDC.

Vor der Bestellung beachten: Die Umgebungstemperatur ist nicht die Mediumstemperatur – der Anschlusskopf ist auf 480 °C begrenzt, während das Messelement bis 1000 °C reicht; hier entscheidet der Kopf, nicht das Element. Die Genauigkeitstafel reicht für Typ J bis 750 °C, maßgeblich ist aber der Einsatzbereich bis 700 °C. IP 54 gilt nur am Anschlusskopf, für das Schutzrohr nennt die Quelle keine Schutzart. Zum Messumformer nennt sie weder Typ noch Ausgangssignal noch Versorgung, auch eine Klemmenbelegung fehlt. Gewicht, Systemdruck, CE-Zeichen und Explosionsschutz sind nicht dokumentiert, und DIN EN 60584-2 Klasse 1 ist keine Produktzulassung; eine Typzulassung trägt diese Ausführung nicht. Die GL-Ausführung ist der TKMB (TE-MR1G, TAA00002H3); beide tragen die Produktkennung KC, unterschieden allein an der ersten Stelle – 0 … 3 der TKMA, 4 … 7 der TKMB.

Vorteile auf einen Blick

  • Thermoelement Typ J oder Typ K, einfach oder doppelt
  • Einsatzbereich Typ J -200 … +700 °C, Typ K -200 … +1000 °C
  • Anschlusskopf B aus Aluminium, IP 54, Kabeleinführung M20x1,5
  • Schutzrohr 1.4571 oder 2.4816, Ø 1,5 bis 15 mm
  • Einbaulängen 50 bis 1000 mm, Maximallänge 2000 mm
  • GL-Ausführung TAA00002H3 als TKMB erhältlich

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