TCMA Thermoelement-Kabelfühler (TE-K1)


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Die Nennlänge ist an den Ø Schutzrohr gebunden; Maximallänge 2000 mm.

IP 65 gilt nicht bei der Ausführung mit Schirmgeflecht.

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Beschreibung

Der TCMA ist ein Thermoelement-Kabelfühler, Herstellertyp Müller TE-K1.

Er misst an Messstellen, an denen kein Anschlusskopf Platz hat: ein starres Schutzrohr, am Übergang festgepresst, und daran ein festes Kabel, das unmittelbar zur Auswertung führt. Es gibt keinen Klemmenraum, keine Elektronik und kein Gehäuse – der Fühler wird in eine Bohrung, eine Klemmverschraubung oder einen Flansch gesetzt. Das Schutzrohr besteht aus 1.4571 (316Ti) und ist bis 600 °C freigegeben, mit Ø 4, 5 oder 6 mm und einer Wandstärke von 0,25 … 1 mm; die Nennlänge liegt zwischen 30 und 70 mm, auf Angabe bis 2000 mm. Die Schutzart ist IP 65 bis 250 °C.

Der Übergang zum Kabel ist mit Sechskant-Pressung gesetzt, auf Wunsch mit Ringpressung; als Knickschutz dient ein Schrumpfschlauch, optional eine Feder. Fünf Kabelaufbauten von PVC bis Glasseide stehen zur Wahl, im Standard 2 m lang. Die Ansprechzeit beträgt bei 6×0,5 mm t90 30,9 s, bei 6×1 mm t90 22,1 s.

Als Messelement dient ein Thermoelement Typ J (Fe-CuNi) oder Typ K (NiCr-Ni), einfach oder doppelt, ohne Isolierstoff. Der Einsatzbereich reicht bei Typ J von -200 … +700 °C und bei Typ K von -200 … +1000 °C. Die Grenzabweichung folgt DIN EN 60584-2 Klasse 1: ±1,5 °C im Bereich -40 … 375 °C und ±0,004|t| darüber. Am Ausgang steht die Thermospannung unmittelbar, an offenen Enden von 70 mm oder an einem TE-Stecker; ein Messumformer ist nicht dokumentiert. Zur Isolation nennt der Hersteller allein die Prüfspannung 500 VDC.

Vor der Bestellung beachten: Der Einsatzbereich wird vom Kabel bestimmt, nicht vom Fühler – PVC hält -5 … +70 °C, Silikon -45 … +180 °C, PTFE -75 … +250 °C und Glasseide -60 … +550 °C; ein Typ K bis +1000 °C nützt am PVC-Kabel nichts. Die Umgebungstemperatur ist nicht die Mediumstemperatur, und beim Kabelfühler liegt das Kabel in der Umgebung. IP 65 gilt nicht bei der Ausführung mit Schirmgeflecht. Die Genauigkeitstafel reicht weiter als der Einsatzbereich: Typ J steht dort bis 750 °C, im Einsatzbereich bis 700 °C. Eine Klemmenbelegung ist nicht dokumentiert – die Polarität gehört vor dem Anschließen gemessen. Gewicht, Systemdruck, CE-Zeichen und Explosionsschutz sind nicht dokumentiert. Die Produktkennung KT tragen beide Ausführungen; unterschieden werden sie allein an der Stelle Typ Thermoelement: 0 … 3 ist das TE-K1, 4 … 7 das TE-K1G. Die Ausführung mit GL-Typzulassung ist der TCMB (TE-K1G).

Vorteile auf einen Blick

  • Thermoelement Typ J oder Typ K, Einsatzbereich bis +1000 °C
  • Grenzabweichung nach DIN EN 60584-2 Klasse 1
  • Schutzrohr 1.4571 (316Ti), Ø 4, 5 oder 6 mm, bis 600 °C
  • Nennlänge 30 … 70 mm, auf Angabe bis 2000 mm
  • Fünf Kabelaufbauten von PVC bis Glasseide, -5 … +550 °C
  • GL-Ausführung als TCMB (TE-K1G) erhältlich

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