Vereiste Regalkonstruktion im Tiefkühl-Verschieberegallager

DMS-Applikation am Verschieberegallager im Tiefkühlbereich

 

Herausforderung:

Die besondere Herausforderung dabei lag bei den tiefen Temperaturen (-30 °C) sowie den rauen Umgebungsbedingungen für Sensorik und deren Inbetriebnahme. Für ein Großkühlhaus mit Hochregallager entwickelte und konzipierte octogon ein Messsystem zur Überwachung der Bodenbelastungen und Laufschienen während des Betriebs.

Mit den gewonnenen Daten können Rückschlüsse auf den Beladungszustand (Überladung oder ungleichmäßige Beladung) der einzelnen Regalreihen gezogen werden. Daraus resultiert eine Senkung der Ausfalls- und Stillstandszeiten sowie Wartungskosten.

 

Gang im Tiefkühl-VerschieberegallagerZum Lager:

Das Hochregallager besteht aus 12 Schienen auf welchen 10 Hochregale - um Platz zu sparen - verfahren werden können.

Auf 4000m2 werden hier bis zu 4000t Gefriergut bei -30°C, eingelagert.

Es wurden hier insgesamt 120 Messstellen im gesamten Hochregallager verbaut, um die Schienen auf Durchbiegung zu kontrollieren.

 

 

 

 

Auswertung der Dehnungsmessung am Verschieberegallager

 

 

 Messungen:

Mittels temporärer Messungen konnte eine Belastungsprofil der Schienen, auf welchen die Regale verfahren, erstellt werden. So wurden an 120 Messtellen mittel DMS die Randfaserspannungen der Schienen beim Überfahren gemessen. Diese Messungen wurden mehrfach wiederholt. Am Ende konnten mehrere Dehnungen/Spannungen bestimmt werden. Die wichtigste Fragestellung/Befürchtung für unseren Kunden war es festzustellen, ob sich die Schienen des Hochregallagers vom Beton gelöst haben und somit eine Beschädigung des Lagers vorliegt. Dies konnte von uns durch die durchgeführten Messungen ausgeschlossen werden. Durch später durchgeführte Kernbohrungen wurden unsere Ergebnisse bestätigt.
Stattdessen konnten wir eine zu hohe Flächenpressung zwischen Schienen und Rollen feststellen.
Außerdem konnten Unterschiede in der Boden-Durchbiegung festgestellt werden, welche auf einen inhomogenen Bodenaufbau rückschließen ließen. Da dies laut Bauplan eigentlich nicht möglich sein sollte, wurden an diesen Stellen Kernbohrungen durchgeführt. Dabei wurde dann das Problem erkannt: Wasser ist in die Bodenisolierung eingedrungen und gefroren.

Haben Sie Interesse an unseren Produkten bzw. DienstleistungenKontaktieren Sie uns und wir finden gemeinsam eine Lösung für Ihre messtechnische Herausforderung.