Beschreibung
Der EFMF ist ein OEM-Sendemodul für Dehnungsmessbrücken: Wägezellen, Drehmomentaufnehmer, Dehnungsmessstreifen, Druckmessmodule und andere Vier-Leiter-Brücken. Die Platine mißt nur 37,5 × 16,8 × 6,6 mm und passt damit in das Sensorgehäuse — aus einer gewöhnlichen Wägezelle wird so eine Funkwägezelle.
Der Eingang nimmt das mV/V-Signal direkt auf und stellt 5 V Brückenspeisung für bis zu vier Wägezellen bereit. Die Messelektronik arbeitet mit 24 bit interner Auflösung, 4 ppm/°C Nullpunkt- und 5 ppm/°C Verstärkungsdrift und ist kundenseitig über bis zu neun Punkte kalibrierbar — mit Linearisierung und Ausgabe in frei wählbaren Einheiten. Gesendet wird mit bis zu 200 Werten je Sekunde an alle T24-Empfänger: Handanzeigen, Grossanzeigen, Analogausgänge, Basisstationen.
Zwei Bauformen stehen zur Wahl: T24-SAi mit im Funkbaustein integrierter Antenne und bis zu 500 m Reichweite, T24-SAe mit UFL-Buchse für eine externe Antenne und bis zu 800 m. Drei Empfindlichkeiten sind bestellbar: ±3,1 mV/V als Grundausführung, dazu ±4,5 mV/V und 20 mV/V.
Die Sparbetriebsarten machen den langen Batteriebetrieb möglich: Das Modul kann zwischen den Sendungen abschalten oder — von einer Handanzeige oder Basisstation aus — vollständig ausgeschaltet und wieder geweckt werden. Mit einem Paar AA-Zellen und zwölf Messsitzungen von fünf Minuten je Tag sind rund zwei Jahre Laufzeit erreichbar, mit D-Zellen etwa fünf Jahre. Die Funkstrecke arbeitet auf dem lizenzfreien 2,4-GHz-DSSS-Band mit 10 mW und 128-bit-AES-Verschlüsselung.
Vorteile auf einen Blick
- Miniaturplatine 37,5 × 16,8 × 6,6 mm für den Einbau in den Sensor
- Brückenspeisung 5 V DC, Brückenwiderstand 85 bis 5000 Ω, bis vier 350-Ω-Brücken parallel
- Empfindlichkeit ±3,1 mV/V, optional ±4,5 mV/V oder 20 mV/V
- 24 bit intern, bis 200 Aktualisierungen je Sekunde, Sendeintervall 5 ms bis 1 Tag
- Kalibrierung über bis zu 9 Punkte, im Modul gespeichert
- Messung bidirektional — Zug und Druck
- Versorgung 2,1 bis 3,6 V DC, Ruhestrom typisch 5 µA
- Reichweite bis 500 m (SAi) oder bis 800 m (SAe) im freien Feld
- 128-bit-AES-Verschlüsselung, Zulassungen FCC, ETSI und IC
Zu beachten: Das Modul ist nicht verpolungsgeschützt, die Höchstspannung beträgt 3,6 V, und die Versorgung muss beim Start kurzzeitig 300 mA liefern können. Das Kabel zwischen Modul und Messgitter sollte unter 3 m bleiben, weil der Spannungsabfall im Kabel bei Vier-Leiter-Messung auf die Werkskalibrierung wirkt. Die nackte Platine hat keine Schutzart — dafür gibt es die Gehäuseausführungen T24-ACM-SA und T24-ACMi-SA mit IP67 sowie T24-ACMm-SA mit IP50.
Die passenden Empfänger finden Sie unter Funk-Messtechnik, Wägezellen zum Bestücken unter Wägezellen & Kraftaufnehmer.


